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Tipps & Tricks > Decoder-Einbau

Grundsätzlich gilt: Es können nur Lokomotiven mit einem Digitaldecoder ausgerüstet werden, die auch im Analogbetrieb einwandfrei funktionieren.

Der Einbau des Lokdecoders kann keine mechanischen Probleme oder Kontaktschwierigkeiten der Lokomotive beseitigen! Die Stromabnehmer sollten gereinigt und genau justiert, alte Kohlebürsten ersetzt werden.

Der Decoder sollte an einer Stelle in der Lok eingebaut werden, wo mit geringster Wärmeentwicklung zu rechnen ist. Eine Platzierung in der Nähe des Motors sollte vermieden werden. Bei der Suche nach einem geeigneten Einbauort müssen auch die Zuleitungsdrähte zum Decoder berücksichtigt werden, diese nehmen auch viel Platz ein.

Vor dem Einbau des Decoders sind alle (!!) Verbindungen zwischen dem Motor, Stromaufnehmern (Radschleifer) und Zusatzfunktionen (z.B. Beleuchtung) aufzutrennen. Bei einigen Loks (z.B. Fleischmann und HAG) hat der Motor eine elektrische Verbindung zum Lokrahmen. Diese Verbindung ist unbedingt aufzutrennen. Am besten erfolgt anschließend eine Kontrolle mittels Ohmmeter oder Durchgangsprüfer. Eine unentdeckte Verbindung führt später fast immer zur Zerstörung des Lokdecoders!

Um später nicht probieren zu müssen, sollte man sich genau merken, welcher Motoranschluss mit dem rechten bzw. linken Radschleifer verbunden war (Kessel oder Führerstand 1 liegt in Fahrtrichtung vorne).

 
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