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Frage

Antwort

Die Lok fährt ein kurzes Stück, stoppt und beschleunigt dann wieder. Was ist falsch?

Wenn die Zeitspanne bis zum Beschleunigen mehr als 10 Sekunden dauert, ist möglicherweise der Temperaturschutz des Decoders aktiv geworden. Hier hilft nur die Verlagerung des Decoders an einen kühlen Ort innerhalb der Lokomotive. Beschleunigt die Lok direkt wieder, so liegen in der Regel Kontaktschwierigkeiten vor. Die Stromaufnahme der Lokomotive muss im Digitalbetrieb einwandfrei funktionieren. Kurze Stromunterbrechungen führen zu Datenverlusten, etwas längere Unterbrechungen zum Stopp des Motors.

Warum geht das Licht bei Hochschalten der Fahrstufen an und aus?

Warum läßt sich das Licht nicht ein- bzw. ausschalten?

Die Betriebsart der Lokomotive und der Zentraleinheit sind nicht gleich, d.h. die Zentrale befindet sich im Modus 28 Fahrstufen, der Decoder jedoch im Modus 14 Stufen. Die Betriebsarten zwischen Decoder und Zentrale müssen immer übereinstimmen. Bei Digitrax läßt sich für jede Adresse der Betriebsmode separat festlegen.

Warum gibt es die unterschiedlichen Betriebsarten mit verschieden Fahrstufenanzahlen?

Das Prinzip der digitalen Steuerung wurde von der Firma Lenz entwickelt und war zuerst nur für 14 Fahrstufen (zuzüglich Stopp und Nothalt) ausgelegt. Die Fahrstufenanzahl konnte dadurch in 4 Bit kodiert werden, die Datenpakete für einen Fahrbefehl enthielten dann noch die Information, ob das Licht ein- bzw. ausgeschaltet werden soll. Bei der Erweiterung des Digitalsystems durch mehrere Firmen und der NMRA kamen weitere Befehle hinzu. So wurde die Lichtinformation in einem anderen Befehl übertragen, das zusätzliche Bit bildet jetzt eine zusätzliche Geschwindigkeitsabstufung zwischen zwei Stufen im 14-Stufen-Modus (man erhält den 28-Stufen-Modus). Aus diesem Grund müssen Zentrale und Lokdecoder immer auf die gleiche Fahrstufenanzahl eingestellt sein, sonst gibt es Probleme mit der Beleuchtung.

Wie funktioniert der Modus mit 27 Fahrstufen?

Der Wunsch nach einer feinfühligen Geschwindigkeitssteuerung der Lokomotiven führte zu der Erweiterung der Befehle im Digitalsystem um den 28-Stufen-Modus. Um mit "alten" 14-Stufen-Decodern auch in den Genuss dieser Verbesserungen zu kommen, werden durch die Zentrale zwei benachbarte Fahrstufen im 14-Stufen-Modus immer abwechselnd gesendet. Zum Beispiel Fahrstufe 7, dann 8, 7, 8 usw., der Lokdecoder berechnet daraus eine mittlere Geschwindigkeit, also quasi die Stufe 7,5. Nachteilig ist bei diesem Verfahren die längeren Wiederholzeiten von Nachrichten beim Betrieb von vielen Decodern.

Wenn die Lok im Analogbetrieb arbeitet, warum leuchtet nur eine der beiden Stirnbeleuchtungen?

Wenn die Lampen oder sonstige Zusatzfunktionen gegen einen Stromabnehmer (rotes oder schwarzes Kabel) kontaktiert sind (Verbindung über den Lokrahmen), ist im Analogbetrieb nur eine Funktion betriebsfähig. Hier hilft nur der potentialfreie Anschluß der Zusatzfunktionen weiter (siehe Decoder-Einbau).

Bei Dekodern der Firma Lenz fährt die Lokomotive nach der Umstellung auf Nutzung der Geschwindigkeitstabelle nicht mehr. Woran liegt das?

Die älteren Decoder der Firma Lenz enthalten im Auslieferungszustand der Decoder in den Zellen der Geschwindigkeitstabelle den Wert 0. Die Lok kann also nicht fahren. Bei der Nutzung der Geschwindigkeitstabelle ist diese vorher in die Konfigurationsvariablen CV#67 bis CV#94 einzugeben.

 
 
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