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Überprüfung des korrekten Einbaus

Da trotz aller Vorsicht Verbindungen oder Kurzschlüsse übersehen werden können, sollte der erste Test des Decoders auf einem Gleisabschnitt mit einer Strombegrenzung durchgeführt werden.

Die einfachste Methode ist dabei die Nutzung des Programmiergleises der DCC-Zentrale, da dieses eine Strombegrenzung enthält. Die Lok wird auf das Programmiergleis gestellt. Zuerst wird das Konfigurationsregister 1 (CV#1) ausgelesen. Es enthält die Basisadresse der Lok. Bei allen fabrikneuen Decodern ist dort der Wert 03 gespeichert. Falls ein anderer Wert ausgelesen wird, wird einfach der Wert 03 programmiert. Beim anschließenden Auslesen muß der Wert dann 03 sein. Erfolgt keine Rückmeldung, ist nochmals die Verdrahtung der Radschleifer bzw. Motoranschlüsse zu überprüfen.

Mit den alten Arnoldzentralen (mit zusätzlichem Programmer) und den dazu baugleichen Märklin Digital "=" - Geräten lassen sich Lokadresse und alle Register, die den Wert 0 enthalten nicht auslesen. Testen Sie den Decoder mittels Auslesen von Register 2 (CV#2), welches im Grundzustand den Wert 7 enthält.

Erst wenn der erste Test erfolgreich war, kann die Lokomotive auf das Streckengleis gestellt werden.

Unter der Adresse 03 wird die Lok im unteren Fahrstufenbereich gefahren und die Fahrtrichtung überprüft. Bei einem Fahrbefehl "vorwärts" muß die Lok auch vorwärts fahren. Wenn nicht, sind die Radschleiferanschlüsse (rot, schwarz) oder die Motoranschlüsse (grau, orange) vertauscht.

Wenn bis hier alles funktioniert, können die Zusatzfunktionen getestet werden. So sollte auf jeden Fall die Beleuchtung der Lok mit der Fahrtrichtung übereinstimmen, wenn nicht, sind die Anschlußdrähte (weiß, gelb) zu den Birnchen/LEDs vertauscht.

Stottert die Lok beim Anfahren oder brummt nur ganz leise, liegt ein Fehler in der Verdrahtung (Kurzschluss) vor. Schalten Sie sofort die Spannung ab!

Beim den Decodern T121, T140 und N020 wird die Überlastung zusätzlich durch ein Blinken der Lampen angezeigt. Der Decoder T120 besitz keine zusätzliche Anzeige.

Bitte beachten Sie, daß die Abschaltung der Motorausgänge auch bei Überlastung des Decoders geschieht. Die Überlastung kann z.B. beim Anfahren bei hohen Digitalspannungen (>18 Volt z.B. bei LGB-Zentrale, Intellibox, Roco "Digital is cool" und Lenz "Compact") durch den Motor auftreten, da der Decoder mit Strömen von weit über 1 Ampere belastet wird. Ebenfalls kann beim Zuschalten der Beleuchtung durch den Kaltwiderstand der Glühlampen der Überlastschutz ansprechen und damit den Decoder abschalten. Die nach NMRA-Norm empfohlene Digitalspannung für Lokomotiven der Baugröße H0 liegt bei 15 Volt. Reduzieren Sie also am besten die Spannung Ihrer Zentrale (Vorteile für die Lebensdauer der Lämpchen und des Motors in Ihrer Lok). Wie das funktioniert, lesen Sie in Reduzierung der Gleisspannung.

Funktioniert jetzt alles fehlerfrei, dann war der Einbau des Decoders erfolgreich. Ein Betrieb der Lokomotive ist jetzt schon möglich, da der Decoder mit einer betriebsfähigen Grundeinstellung ausgeliefert wird. Um alle Funktionen nutzen zu können und den Decoder optimal an die jeweilige Lokomotive anzupassen, sind aber die verfügbaren Konfigurationsvariablen entsprechend zu programmieren.
DCC

 
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