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Die Vorbilder unserer Modelle

Auf dieser Seite erhalten Sie zu einigen Modellen die technischen Informationen der "echten" Vorbilder. Außerdem haben wir einige Details aus der Geschichte der Loks für Sie zusammengestellt.

Ellok E40/140 DB

E40/140

Allgemein

Die Baureihe E40 gehört neben den Baureihen E10, E41 und E50 zu den Einheitselloks der Deutschen Bundesbahn. Als Variante der Schnellzuglok E10.1 ("Kasten-E10") unterscheidet sie sich nur in der Getriebeübersetzungsverhältnis und der Bremsausrüstung von der E10.1.

Die erste E40 wurde 1957 in Dienst gestellt. Aus der Serie der E40 erhielten 31 Lokomotiven eine elektrische Bremse für den Einsatz auf Steilstrecken. Die Loks erhielten die Baureihen-Nummer E40.11 und wurden später unter der Baureihe E139 eingegliedert. 1973 wurde die letzte E40 in Dienst gestellt.

Im Laufe der 16-jährigen Beschaffungszeit wurden einige Bauartänderungen vorgenommen. Dazu zählen z.B. ab 1960 getrennt Signal- und Schlussleuchten, Entfall der Regenrinne ab 1967, Lüftergitter mit senkrechten Lamellen statt waagerechten, einige Loks erhielten Verschleißpufferträger. Ältere Loks wurden im AW teilweise umgebaut.

Mit 879 Lokomotiven der Baureihe E40 ist diese Lok die am meisten gelieferte und erfolgreichste Ellok Deutschlands. Die außerordentliche Robustheit und Qualität der Lok zeigt sich in den schon fast 50 Einsatzjahren mancher Maschinen.

Die Baureihe E40 (jetzt 140) gilt als Universallok und kann auf den elektrifizierten Strecken sehr vielseitig eingesetzt werden. Geplant als reine Güterzuglok wurde 1969 die Höchstgeschwindigkeit auf 110km/h erhöht. Dadurch ist die E40 auch im Reisezugdienst vor Nahverkehrs- und Eilzügen zu finden.

Technische Daten

Baureihen-Bezeichnung E40, ab 1968 E140
Länge über Puffer 16440mm bzw. 16490mm (mit Verschleißpufferbohle)
Drehzapfenabstand 7900mm
Drehgestellachsstand 3400mm
Raddurchmesser 1250mm
Nennleistung 3620kW
Höchstgeschwindigkeit 110km/h (bis 1969 100km/h)
Dienstgewicht 83t



Ellok E11/42 DR

E11/42 - ab 1972 Baureihe 211 der DR

Allgemein

Die DR nutzte bei der Wiederaufnahme des elektrischen Betriebs anfänglich Altbauelloks der Baureihen E04, E44 und E94. Diese reichten jedoch bald nicht mehr aus. Das LEW in Henningsdorf erhielt einen Auftrag zur Entwicklung einer Ellok, die durch eine geänderte Getriebeübersetzung als Schnellzuglok (E11) oder als Güerzuglok (E42) nutzbar ist. Von 1962 bis 1976 wurden insgesamt 387 Lokomotiven der E11/E42 von der DR beschafft.

Die 1962 und 1963 gebauten Lokomotiven erhielten 4 Doppellüftergitter und Sicken im Rahmen, später wurden die Sicken weggelassen und nur 6 Lüftergitter eingesetzt. Die ursprünglich grüne Farbgebung der Loks änderte sich Anfang der siebziger Jahre in rot. Die roten Drehgestelle wurden dazu dunkel- oder hellgrau (RAW) lackiert. Durch Drehgestelltausch im RAW waren jedoch verschiedenste Farbkombinationen anzutreffen. Gleichzeitig erfolgten auch mechanische Umbauten an den Loks, so wurden z.B. die Holzlaufstege auf dem Dach durch Gitterroste ersetzt, über den Frontfenstern wurden die Griffstangen über die gesamte Fensterbreite geführt und die Wendezugdose durch eine kleine UIC-Dose ersetzt (siehe z.B. Foto von 211 010 im EK Themen 36, "Die DR vor 25 Jahren-1976")

Einige Loks wurden noch von der DB AG als Baureihe 109 bzw. 142 übernommen, jedoch waren sie nur noch kurze Zeit im Einsatz. Heute sind einige Maschinen bei privaten Eisenbahngesellschaften zu finden, z.B. bei der PE Cargo (unser Lokmodell mit der Artikel-Nummer 31750).

Technische Daten

Baureihen-Bezeichnung E42, ab 1970 242, ab 1992 142
E11, ab 1970 211, ab 1992 109
Länge über Puffer 16260mm
Drehzapfenabstand 7800mm
Drehgestellachsstand 3500mm
Raddurchmesser 1350mm
Nennleistung 2920kW
Höchstgeschwindigkeit E42: 100km/h, E11: 120km/h
Dienstgewicht 82,5t

Lackierungen

Die ersten Lokomotiven der Baureihe E11/42 wurden mit grünem Lokkasten ausgeliefert. Die Drehgestelle waren rot. Später wurden bei einigen Loks während der RAW-Aufenthalte die Drehgestelle grau lackiert um Risse besser erkennen zu können. Anfang der siebziger Jahre entwickelte die DR ein neues Farbkonzept - der Lokkasten wurde nun bordeauxrot gestrichen, die Drehgestelle grau. In Höhe der Lampen hatten die Loks ein elfenbeinfarbiges, breites Band. In den achtziger Jahren wurde eine sogenannte Sparlackierung eingeführt, erkennbar an dem schmalerem hellen Streifen an den Seitenwänden der Lok.

Unser Modell der 211 006 wurde als eine der letzten Loks erst Ende der siebziger Jahre von grün in rot umlackiert, die mechanischen Umbauten wurden schon vorher bei den Revisionen durchgeführt.


Ellok E10/110 DB

Ellok E10/110 DB - Hier Baureihe 110.1 'Kasten-E10' der DB

Technische Daten

Baureihen-Bezeichnung E10, ab 1968 E110
Länge über Puffer 16440mm
Drehzapfenabstand 7900mm
Drehgestellachsstand 3400mm
Raddurchmesser 1250mm
Nennleistung 3620kW
Höchstgeschwindigkeit 140km/h (bis 1969 160km/h)
Dienstgewicht 83t



Diesellok ER20

Diesellok ER20 Herkules

Technische Daten

Baureihen-Bezeichnung ER20 (Deutschland), ÖBB 2016 (“Hercules“)
Länge über Puffer 19275mm
Drehzapfenabstand 10362mm
Drehgestellachsstand 2700mm
Raddurchmesser (neu) 1100mm
Nennleistung 2000kW
Höchstgeschwindigkeit 140km/h
Dienstgewicht 80t